Zu guter Letzt

Manche Menschen lesen die Tageszeitung, in dem sie erst die Sterbeanzeigen lesen.

Eine Sterbe-Anzeige ist eine Bekanntmachung, in der wir die Allgemeinheit über einen Versterbefall informieren. Inhaltlich stehen wir manchmal vor der Frage: Mit welchen Worten möchten wir über das Ableben unseres Angehörigen (Partner, Elternteil, Kind), Freundes, Kollegen oder Mitarbeiters Kenntnis geben? Was hätte zu demjenigen gepasst, was hätte er selbst sich gewünscht? Vielleicht noch ein Zitat neben den persönlichen Daten gesetzt?

Die Mutter war s..Opened book with flying letters

was braucht s der Worte mehr?

Diese Zeile, die dem wohl bekanntesten deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben wird, ist eines der häufigsten verwendeten Zitate in Sterbeanzeigen, Grab- steinbeschriftungen oder Kondolenzbriefen. Worte, die in vielen von uns nachklingen beim Lesen des letzten Grußes und uns aber auch durch diese verdichteten Worte auf die Besonderheit dieses verstorbenen Menschen hinweisen mögen. Voller Würde und Respekt, aber auch manchmal durchaus mit einer angenehmen, wohlwollenden und humorvollen Note unterlegt.

Unser kultureller Schatz, Sprache und Literatur, birgt in sich einen großen vielfältigen Reichtum um unsere schmerzvollen Gefühle und unserer feinfühligen Anteilnahme Ausdruck zu verleihen, wenn uns eigene Worte fehlen.

Ich bin Ihnen gerne bei Recherche, Texterstellung und Gestaltung von individuellen Traueranzeigen, dem Verfassen eines Nachrufes oder schriftlichen Beileidsbekundung behilflich.