Kultursensible Sterbebegleitung

Ziel dieser Schulung ist es Menschen, die ehrenamtlich oder hauptamtlich mit Sterbenden und deren Angehörigen zu tun haben, entsprechende Einblicke in verschiedene Kulturen und Religionen, in Migrationsprozesse und die Traumata, die mit einer solchen Entwurzelung einhergehen können, zu geben. Als wichtige Pfeiler bei der Vermittlung von transkulturellen Kompetenzen nutzen wir Selbstreflexion, Hintergrundwissen und narrative Empathie. So kann erlernt werden, was wir tun können, dass sich schwerstkranke Menschen und deren Angehörige mit unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten und aus anderen Herkunftsländern sich in Pflege und Betreuung auch am Lebensende bei uns gut aufgehoben fühlen. Den teilnehmenden Verantwortlichen und Multiplikatoren aus den entsprechenden Organisationen und Einrichtungen wird dadurch die Möglichkeit zur Professionalisierung und ergänzender Weiterqualifizierung angeboten. Eine kultursensible Begleitung kann so sichergestellt werden.

Verstehen ist eine Reise ins Land der Anderen

Eine fünfteilige Fortbildungsreihe

Modul 1:

Basiswissen Zuwanderung
Migration & Flucht,
Bedeutung und Notwendigkeit der kultursensiblen Aspekte

Modul 2:

Non/verbale Kommunikation
„fremde“ Lebenswelten und deren Werte ,Normen und Traditionen
narrative Empathie / Erstgespräche und Biographiearbeit

Modul 3:

Grundlagen der Religionen
Religion als Ressource
Themen: Leid –Hoffnung-Sinn
Spirituelle Vertiefungen

Modul 4:

„Migrantenpflege“ /
Intimität & Scham
Soziokulturelle Aspekte ( Familiensysteme )
Patientenverfügung, Organspende

Modul 5:

Rituale im Kontext von
Sterben, Tod, Abschied,
Die letzte Heimat, Bestattung
Umgang mit Trauer